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Bedeutung von Speicheranlagen für die Ausgestaltung eines Regelenergiemarktes Gas und die Zusammenlegung von Marktgebieten

30. April 2008

Zeitschrift für Neues Energierecht
Die deutschen Erdgasspeicher sind ein unverzichtbarer Baustein für den Zugang zu den deutschen Gasnetzen und wesentliches Element in einem zu schaffenden Regel- und Ausgleichsenergiemarkt. Erdgasspeicher sollten vollumfänglich der Regulierung unterworfen werden, soweit sie für den Ausgleich unerträglicher und saisonaler Bedarfsschwankungen des Netzes von Bedeutung sind. Soweit Speicher der Bereitstellung von Ausgleichsenergie im gegenwärtig geltenden Bilanzausgleichssystem zur Verfügung gestellt werden, sind sie - bei sachgerechter Auslegung der relevanten Regelungen - bereits nach dem aktuellen Regulierungsregime einer ex-ante Kontrolle zu unterwerfen. Die bisher ungenügende Umsetzung dieser Erfordernisse macht eine Korrektur des bisherigen Regulierungsrahmens notwendig. Weiterhin kann den derzeit praktizierten missbräulichen Verhaltensweisen vertikal integrierter Unternehmen mit dem - allerdings nur begrenzt wirksamen - Instrument des Missbrauchsverbots Einhalt geboten werden. Eine - zumindest teilweise - Regulierung existierender Speicher ist ein auch geeignetes Mittel, um realistische Investitionsanreize für den Neubau von Speichern zu setzen. Mit diesen konfrontativen Hypothesen untersuchen die Autoren das aktuelle Regulierungsregime für Gasspeicheranlagen unter dem Gesichtspunkt ihrer Bedeutung für den Regelenergiemarkt und die Zusammenlegung von Marktgebieten.
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