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Bedeutung von Speicheranlagen für die Ausgestaltung eines Regelenergiemarktes Gas

30. Juni 2008

VIK-Mitteilungen
Der deutsche Gesetzgeber hat die Regulierung des Speicherzugangs unzureichend geregelt. Kern der Problematik ist, dass der deutsche Gesetzgeber sich trotz einer Regulierung des Netzzugangs beim Zugang zu Gasspeicheranlagen für das System des verhandelten Netzzugangs entschieden hat. In technischer und wirtschaftlicher Hinsicht ergibt sich die Verknüpfung von Leitungsnetzen und Gasspeichern aus dem historischen Zusammenhang, dass bei der Planung und dem Bau der Fernleitungs- und Verteilnetze die Verfügbarkeit und das Baupotential für Speicherkapazitäten in kostenoptimierender Weise mit einbezogen wurde. Die Problematik besteht darin, dass zwar technisch das Leitungssystem und die Speicher eine untrennbare Einheit bilden, aber nur die Leitungsnetze selbst der Regulierung unterworfen sind, während der Speicherzugang individiuell verhandelt werden muss.
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