Hogan Lovells frischt interne Strukturen auf

Die internationale Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells nimmt eine Reihe von Änderungen an ihrer Praxisgruppenstruktur und der Leitung des "International Management Committee" (IMC) vor.

Das IMC ist für die Festlegung und Umsetzung der strategischen Ausrichtung und Geschäftstätigkeit der Sozietät verantwortlich und setzt sich aus den globalen Leitern der Praxisgruppen, der Verwaltungsregionen sowie des Bereichs "Clients and Markets" zusammen. Die Änderungen treten am 1. Juli 2020 unter der Leitung des neuen CEO Miguel Zaldivar und des stellvertretenden CEO Michael Davison in Kraft. In diesem Rahmen wird auch die wichtige Rolle der deutschen Büros innerhalb von Hogan Lovells noch einmal gestärkt werden. Zukünftig wird auch Dr. Stefan Schuppert, Managing Partner Hogan Lovells Deutschland, an relevanten Sitzungen des IMC teilnehmen.

CEO Miguel Zaldivar kommentiert die Änderungen wie folgt: 

"Wir haben unsere Prioritäten klar festgelegt: Mandantenservice, Investitionen in unsere Schlüsselmärkte, Anreize für noch mehr Zusammenarbeit innerhalb der Partnerschaft, die Optimierung unserer Profitabilität und Unterstützung von sozialen gesellschaftlichen Aspekten, Vielfalt und Integration sowie Nachhaltigkeit – diese Themenfelder treiben wir verstärkt voran. Diese Ausrichtung trägt zu einer schnelleren und effizienteren Entscheidungsfindung im Management bei und setzt die Arbeit fort, die Steve Immelt 2014 begonnen hat."

Um dies zu erreichen, werden zukünftig die Praxisgruppen der Kanzlei von fünf auf drei zusammengeführt. Corporate und Finance werden zu einer neuen Praxisgruppe Corporate & Finance zusammengelegt, die von rund 400 Partnern betreut wird. Darüber hinaus wird Hogan Lovells seine Praxisgruppen Global Regulatory und IPMT enger aufeinander abstimmen und unter einem Dach – Global Regulatory & IPMT – bündeln. Diese Gruppe umfasst rund 230 Partner. Bestehen bleibt die Praxisgruppe Litigation, Arbitration and Employment mit weltweit über 200 Partnern. 

Auch die Aufteilung der Regionen innerhalb der Kanzlei wird sich von fünf auf drei ändern. Die derzeitigen Regionen Nord- und Südamerika werden zu einer Region "Americas" zusammengefasst. Darüber hinaus werden die bisherigen Regionen UK und Afrika, Kontinentaleuropa sowie Naher Osten zukünftig in einer gemeinsamen Region "EMEA" zusammenfließen. Die derzeitige Region Asien-Pazifik und Naher Osten wird sich zukünftig auf die aufstrebenden Märkte Südostasiens sowie die Wirtschaftsräume Australiens, Chinas und Japans konzentrieren.  

Miguel Zaldivar dazu: 

"Eine gemeinsame "Americas"-Region wird uns darin stärken, Mandanten noch leichter einen ganzheitlichen Service anbieten zu können und einen noch effizienteren Ansatz bei der Planung von Arbeit, Investitionen und Ressourcen zu verfolgen. Dieser integrierte Ansatz wird bereits erfolgreich in unseren Büros in Deutschland und China praktiziert. Mit einer neuen Region EMEA folgen wir dem Beispiel vieler unserer Mandanten und Wettbewerber. Zudem spiegelt dieser Schritt die enge wirtschaftliche, soziale und geografische Verbundenheit dieser Region wider." 


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