Hogan Lovells berät T-Systems beim Einstieg von euroShell in das Joint Venture Toll4Europe

Unter Leitung ihres Münchner Counsels Andreas Thun und Partners Volker Geyrhalter hat Hogan Lovells die T-Systems International GmbH, ein Unternehmen der Deutschen Telekom Gruppe, bei der Übernahme von Anteilen der Daimler AG an dem europäischen Maut-Dienstleister Toll4Europe durch euroShell Cards B.V., einem Unternehmen der Shell Gruppe, beraten.


Toll4Europe wurde 2017 gegründet und ist ein Joint Venture für die Entwicklung und Erbringung von europäischen elektronischen Mautdiensten (EETS) zwischen T-Systems, der Daimler AG und der DKV Euro Service GmbH + Co.  Auch nach der Beteiligung durch Shell liegt die unternehmerische Führung bei T-Systems, die 55 Prozent der Anteile hält; DKV, Daimler und euroShell halten nun jeweils 15 Prozent. Die Übernahme der Anteile steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden. 

Der rechtliche Rahmen für die Entwicklung einer europäischen Maut-Box ist die EU-Richtlinie „European Electronic Toll Service (EETS)“. Die Richtlinie gilt grundsätzlich für alle EU-Staaten, die ein elektronisches LKW Mautsystem eingeführt haben oder planen. Sie verpflichtet Mautbetreiber zu Interoperabilität, das heißt die verschiedenen Maut-Systeme der Länder müssen zusammenarbeiten können. Deutschland hat diese Richtlinie 2014 durch das Mautsystemgesetz in nationales Recht umgesetzt.

Hogan Lovells für Deutsche Telekom AG / T-Systems International GmbH

Andreas Thun (Counsel), Dr. Volker Geyrhalter (Partner) (beide Gesellschaftsrecht/M&A, München).

Deutsche Telekom AG / T-Systems International GmbH Inhouse: Christoph Appel (Bonn), Dr. Carolin Spindler (München).


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