Hogan Lovells berät erfolgreichen Bieter für den Bau eines Mega-Müllheizkraftwerks in Großbritannien

Das Team Infrastruktur- und Energieprojekte der internationalen Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells hat die Geschäftseinheit "Sustainable Engineering Solutions" von MYTILINEOS S.A. beim Engineering, der Beschaffung und dem Bau  eines Müllheizkraftwerks (Energy-from-Waste) sowie einem Joint Venture mit der Standardkessel Baumgarte GmbH erfolgreich beraten.

Das Projekt "Protos" stellt eine der größten Neubauten für Energy-from-Waste in Großbritannien dar. Die Unternehmen Covanta, Green Investment Group und Biffa waren ebenfalls beteiligt. Am 1. Dezember 2020 wurde nach intensiven Verhandlungen der Financial Close errreicht. 

Die Anlage wird voraussichtlich im Jahr 2024 voll betriebsbereit sein. Dann soll sie in Cheshire, Großbritannien, bis zu 49 Megawatt Strom erzeugen mit der nominellen Fähigkeit, bis zu 400.000 Tonnen Restmüll pro Jahr zu behandeln. So kann genug kohlenstoffarmer Strom produziert werden, um etwa 90.000 Haushalte zu versorgen. Zudem werden sowohl während der Bauphase als auch nach der Fertigstellung des Projekts zahlreiche wirtschaftliche Chancen für den lokalen und regionalen Landstrich entstehen. Covanta wird die Anlage für eine anfängliche Laufzeit von 20 Jahren betreiben. Biffa wird im Rahmen eines langfristigen Vertrages den Großteil der Abfallversorgung übernehmen.

Das Beratungsteam von Hogan Lovells wird geleitet von Tobias Faber, Partner für Infrastruktur, Energie, Ressourcen und Projekte in Frankfurt, sowie Scott Tindall und Jeremy Brittenden in London. 

Tobias Faber kommentiert: 

"Wir sind stolz darauf, MYTILINEOS bei seinem Markteintritt in Großbritannien beraten zu haben. Unser internationales Team hat bei fast jedem Projekt zur Energiegewinnung aus Abfall in der EMEA-Region beraten. So konnten wir unseren Erfahrungsschatz zum Nutzen unseres Mandanten einsetzen."

Das Team wurde außerdem von Partner Alexander Stefan Rieger, der die Verhandlungen mit Standardkessel Baumgarte über den Konsortialvertrag führte, unterstützt. Zudem waren Senior Associate Alex Brightman und Associate Susannah Moody in London sowie die Associates Jürgen Kess und Ruchi Rawat in Frankfurt eingebunden.


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