Einsatz der Corona-Warn-App der Bundesregierung am Arbeitsplatz

Seit kurzem steht die Co­ro­na-Warn-App der Bun­des­re­gie­rung zum Down­load zur Verfügung. In­fol­ge der Ver­füg­bar­keit der Co­ro­na-Warn-App stellt sich für Ar­beit­ge­ber die Fra­ge, ob und inwie­weit sie die­se zur Prä­ven­ti­on und zur Um­set­zung ih­rer Fürsor­ge­pflicht in ih­ren Be­trie­ben ein­set­zen kön­nen.

Unsere Experten Dr. Tim Gero Joppich und Dr. Martin Pflüger empfehlen:

"Die Mög­lich­kei­ten der ein­sei­ti­gen An­ord­nung der be­trieb­li­chen Nut­zung der App  sind li­mi­tiert und bedürfen ei­ner um­fas­sen­den In­ter­es­sen­ab­wä­gung. Im Regelfall wer­den Arbeitge­ber ih­ren Mit­ar­bei­tern die Nut­zung der Co­ro­na-Warn-App le­dig­lich emp­feh­len können. Viel sinn­vol­ler er­scheint es da­her, auf ein freiwil­li­ges Sys­tem zu set­zen. So kann der Ar­beit­ge­ber durch In­for­ma­tio­nen und Hilfs­an­ge­bo­te auf ei­ne freiwil­li­ge Nutzung der App hin­wir­ken. Ei­ne Ori­en­tie­rungs­hil­fe dafür bie­ten die Aus­sa­gen der Bundesregierung und des Ro­bert Koch In­sti­tuts. Dar­über hin­aus emp­fiehlt es sich, den Mit­ar­bei­tern et­wa zu er­mög­li­chen, im Fal­le ei­ner Ri­si­ko­war­nung zu­hau­se zu blei­ben oder – so­weit mög­lich – von zu­hau­se aus zu ar­bei­ten. Wird die frei­wil­li­ge Nut­zung der Co­ro­na-Warn-App auf ei­nem dienst­li­chen End­ge­rät ge­stat­tet oder emp­foh­len, soll­te zu­dem in je­dem Fall da­für Sor­ge getragen wer­den, dass ein da­ten­schutz­recht­li­ches Konzept und verbindliche Richt­li­ni­en im­ple­men­tiert wer­den, um die Verantwor­tung des Ar­beit­ge­bers im Hinblick auf die für den Ar­beit­ge­ber (po­ten­zi­ell) ein­seh­ba­ren Da­ten des Mit­ar­bei­ters, die in der App auf den dienst­li­chen End­ge­rä­ten ge­spei­chert wer­den, ein­zu­schrän­ken und auszu­gestalten."

Ausführliche Informationen erhalten Sie im Hogan Lovells Blog:

Einsatz der Corona-Warn-App der Bundesregierung am Arbeitsplatz



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