Corporate Lunch

am 25. Juli 2018 hat die Europäische Kommission ihre Entscheidung in dem Altice/PT Portugal-Verfahren veröffentlicht, in dem sie eine Geldbuße von EUR 124,5 Mio. gegen Altice verhängt hat (hier geht es zur Entscheidung).

Die Kommission hat insoweit klargestellt, dass die vertragliche Einräumung von Vetorechten bei einer M&A-Transaktion (sogenannte "Pre-closing Covenants" oder "Conduct of Business"-Klauseln) vor kartellrechtlicher Freigabe gegen das kartellrechtlich Vollzugsverbot verstoßen kann (sogenanntes "Gun Jumping").

Ebenfalls kartellrechtlich sensitiv kann der Informationsaustausch zwischen Zielgesellschaft und Käufer sein. Ein solcher Austausch kann das Vollzugsverbot bzw. das generelle Kartellverbot verletzen.

Wir wollen mit Ihnen unter anderem diskutieren:

  • in welchem Umfang und in welcher Form ein Informationsaustausch (z.B. im Rahmen der Due Diligence oder zur Vorbereitung einer Integration) vor Freigabe bzw. Vollzug möglich ist
  • welche vertraglichen Vetorechte wirksam vereinbart werden können
  • ob es alternative Möglichkeiten gibt, das anerkannte Interesse des Käufers am Erhalt des Werts der Zielgesellschaft zu schützen
Gerne können Sie die Einladung an interessierte Kolleginnen und Kollegen weiterleiten.

Bei Interesse registrieren Sie sich bitte über diesen Link.


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